Behandlungsspektrum & Schwerpunkte

Als psychologischer Psychotherapeut mit Eintrag ins Arztregister bin ich generell zur Behandlung aller psychischen Störung nach Kapitel F ICD-10 zugelassen. Dazugehören insbesondere folgende Störungen

  • Stoffgebundene sowie stoffungebundene (Fehlgebrauch von Medien oder Pornographie) Abhängigkeitserkrankungen.

  • Affektive Störungen wie bspw. Depressionen und Bipolare Störung.

  • Neurotische Störungen wie bspw. Phobien, Angststörungen, Zwangsstörungen, Traumafolgestörungen, psychosomatische Beschwerden und dissoziative Störungen.

  • Verhaltensstörungen wie bspw. Essstörungen, Schlafstörungen, chronische Schmerzstörungen, sexuelle Störungen.

  • Interaktions- und Beziehungsstörungen ebenso aber Emotionsegulationsstörungen wie bspw. die Borderline Persönlichkeitsstörungen, abhängige Persönlichkeitsstörung oder narzisstische Persönlichkeitsstörung. Auch gehören hier Störungen sexueller Präferenzen dazu.

  • Psychotische Störungen wie bspw. Schizophrenien und wahnhafte Zustände.

  • Leistungsbeeinträchtigungen durch bspw. ADHS, sogenannte Hyperkinetische Störungen

Des Weiteren können Themen wie sexuelle Identität, Lebenskrise, Zustände nach schweren Erkrankungen oder Themen im höheren Alter (bspw. demenzielle Entwicklungen) zu einer psychotherapeutischen Behandlung führen.

Im Falle einer Abhängigkeit (z.B. Alkohol, Cannabis oder Amphetamine) ist eine Bereitschaft zur Abstinenz bzw. spätestens zur 10. Sitzung eine Abstinenz inkl. Labornachweis abzugeben. Andernfalls ist nicht die Krankenkasse, sondern die Rentenversicherung der Kostenträger. Hierzu kann auch ein stationärer Aufenthalt bzw. eine Suchtberatung notwendig sein.

Bezugspersonen, ob Partner:in, Eltern oder Kinder, beziehe ich gerne je nach Lage und Notwendigkeit mit punktuell in die Therapie ein, sofern der/die Patient:in dem zustimmt bzw. es wünscht. Sollte sich eine Paar- oder Familientherapie als notwendig herauskristallisieren, so ist hierfür ein gesondertes Angebot notwendig und im Falle einer laufenden Behandlung bei mir dann ein:e weitere:r Therapeut:in hinzuzuziehen.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich psychischer Belastungen im beruflichen Kontext – insbesondere bei Lehrer:innen sowie Menschen in sozialen, pädagogischen und helfenden Berufen. Viele Betroffene erleben über längere Zeit hohen emotionalen Druck, dauerhafte Anspannung, Erschöpfung oder das Gefühl, den eigenen Anforderungen nicht mehr gerecht werden zu können. Häufig kommen zusätzlich Konflikte im Kollegium, fehlende Abgrenzung, hohe Verantwortung oder das Erleben von Ohnmacht und Überforderung hinzu.

Gerade Lehrer:innen bewegen sich oft in einem komplexen Spannungsfeld zwischen Leistungsanspruch, Verantwortung, emotionaler Beziehungsarbeit und strukturellen Belastungen. Nicht selten entstehen daraus Erschöpfungszustände, Selbstzweifel, Schlafprobleme, Ängste oder depressive Symptome. Gleichzeitig fällt es vielen Menschen in diesen Berufen schwer, die eigenen Grenzen wahrzunehmen oder sich selbst mit derselben Fürsorge zu begegnen, die sie täglich anderen entgegenbringen.

In der therapeutischen Arbeit geht es deshalb nicht nur um Stressbewältigung, sondern auch um ein tieferes Verständnis der eigenen Muster, Antreiber und emotionalen Dynamiken. Gemeinsam schauen wir darauf, welche inneren Ansprüche, Rollenbilder oder biografischen Erfahrungen möglicherweise zu anhaltender Überforderung beitragen. Ziel ist es, wieder mehr innere Stabilität, Selbstfürsorge, emotionale Klarheit und Handlungsspielraum im beruflichen wie privaten Alltag zu entwickeln.