Ich bin Dr. Michael Böske, Dipl. Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut für Erwachsene mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und EMDR. Seit mehr als zehn Jahren begleite ich Menschen in belastenden Lebenssituationen – mit fachlicher Klarheit, menschlicher Zugewandtheit und dem festen Vertrauen darauf, dass Entwicklung und Veränderung möglich sind. Mein beruflicher Weg führte mich über verschiedene klinische und therapeutische Tätigkeiten schließlich in die eigene psychotherapeutische Praxis. Dabei war mir immer wichtig, Menschen nicht nur über Symptome zu betrachten, sondern ihre persönliche Geschichte, ihre Beziehungen und ihre emotionale Entwicklung mit einzubeziehen.
Ausgebildet wurde ich unter anderem an der Universität Trier sowie an der AVT Köln. 2014 promovierte ich an der Universität Trier bei Prof. Dr. Günter Krampen zur konsistenztheoretischen Differenzierung von Alkoholabhängigen.
In meiner therapeutischen Arbeit verbinde ich wissenschaftlich fundierte Methoden mit einer einfühlsamen, authentischen und wertschätzenden Haltung. Neben verhaltenstherapeutischen Verfahren arbeite ich unter anderem mit ACT, EMDR, KOP und emotionsfokussierten Ansätzen.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist das biografische Verständnis. Oft entstehen aktuelle Belastungen nicht isoliert, sondern stehen in Zusammenhang mit früheren Beziehungserfahrungen oder prägenden Lebensereignissen. Mir ist wichtig, gemeinsam mit Klient:innen zu verstehen, wie frühere Erfahrungen mit heutigen Herausforderungen verbunden sein können – nicht, um in der Vergangenheit „stecken zu bleiben“, sondern um gegenwärtige Muster verständlicher und veränderbar zu machen.
Therapie verstehe ich als einen zwischenmenschlichen Prozess auf Augenhöhe. Menschen sollen sich bei mir unabhängig von Herkunft, Kultur, Religion, Glaubensrichtung oder Lebensentwurf willkommen und respektiert fühlen. Ich arbeite offen und affirmativ mit Menschen aller sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, ausdrücklich auch mit queeren und LGBTQIA+ Personen. Vielfalt empfinde ich nicht als Besonderheit, sondern als selbstverständlichen Teil menschlichen Lebens.
Mir ist wichtig, dass Therapie kein Ort von Bewertung ist, sondern ein Raum, in dem Offenheit möglich wird – auch für Themen, über die häufig lange geschwiegen wurde. Echtheit, ein respektvoller Umgang, ebenso aber auch Humor gehören für mich ebenso zur therapeutischen Arbeit wie fachliche Kompetenz.
Köln ist für mich längst mehr als nur ein Ort geworden – die Stadt ist meine Wahlheimat und ein wichtiger Teil meines Lebensgefühls und meiner Identität. Ich schätze die Offenheit, die kulturelle Vielfalt und die besondere Mischung aus Herzlichkeit und Lebendigkeit, die Köln ausmacht. Diese Haltung prägt auch meine therapeutische Arbeit. Neben meiner Arbeit interessieren mich besonders Reisen und der Tauchsport. Das Eintauchen in andere Kulturen und Lebenswelten erweitert meinen Blick auf Menschen und ihre Geschichten immer wieder neu. Auch Kunst und Musik begleiten mich seit meiner Kindheit – von klassischer Musik bis hin zu modernen und zeitgenössischen Ausdrucksformen, beide Richtungen haben mein Leben immer wieder einschlagend geprägt, sie bieten Raum für innerpsychische Prozesse und Dynamiken und sind für mich wichtige Ausdrucksformen menschlicher Erfahrung.